Seit diesem Jahr setzt man in Kärnten nun auch auf den bewährten Österreichischen Feuerwehr Atemschutz Test (kurz ÖFAST). Dieser ist schon in zahlreichen Bundesländern fixer Bestandteil und dient zur Überprüfung der Fitness von Atemschutzträgern. Der Zeitraum für die verpflichtende ärztliche Unterstuchung (Spirometrie und Leistungs-EKG) wird nun von ursprünglich 3 Jahren auf 5 Jahre verlängert. Dafür muss der ÖFAST jährlich absolviert werden.

Wie funktioniert der Österreichische Feuerwehr Atemschutz Test?

Beim ÖFAST müssen die Atemschutzgeräteträger sieben Stationen der Reihe nach und unter vollständiger Atemschutzausrüstung in einer vorgegebenen Zeit absolvieren. Dabei gibt es Zeitgrenzen für die einzelnen Stationen als auch eine Gesamtzeit. Zu bewältigen sind folgende Stationen:

1. 200 m gehen ohne Last und 100 m mit 2 B–Schläuchen
2. Stiegen steigen 90 Stufen auf und ab
3. 100 m gehen mit 2 Kanistern à 20 kg
4. Hindernisse übersteigen und unterkriechen
5. C- Schlauch aufrollen
6. Stiegen steigen 90 Stufen auf und ab
7. 100 m gehen mit 2 B-Schläuchen und 200 m gehen ohne Last

In unserer Feuerwehr konnten alle 19 aktiven Atemschutzträger mit gültigem ärztlicher Attest den ÖFAST problemlos absolvieren. Damit erfüllen wir auch weiterhin die Vorraussetzung mit 3 Atemschutzträgern für 1 Atemschutzgerät. Durchgeführt wurde dieser Test von unserem Atemschutzbeauftragten Oberbrandmeister Mario Gschwandtner.

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