Heute wurden wir kurz nach 4:30 Uhr gemeinsam mit der Hauptfeuerwache zu einem ausgelösten Heimrauchmelder mit Brandgeruch in der Nähe des Hauptbahnhofs alarmiert. Beim Eintreffen der Feuerwehr bestätigte sich das Piepen eines Rauchmelders als auch leichter Brandgeruch. Das Klopfen und Klingeln an der Wohnungstüre blieben allerdings ergebnislos. Der Zugang zur betroffenen Wohnung erfolgte letztendlich über die Drehleiter und die Balkontüre, welche glücklicherweise gekippt war. In der Wohnung konnte der Mieter mit Haustier angetroffen werden. Dieser wollte sich wohl in der frühen Morgenstunde etwas kochen und ist dabei eingeschlafen. Nach dem unsanften Wecken wurde der Allgemeinzustand der Person durch das Rote Kreuz kontrolliert, auf eigenen Wunsch verblieb diese aber vor Ort. Nach gründlicher Belüftung der Wohnung konnte diese schlussendlich wieder dem Mieter übergeben werden. Durch das rasche Eingreifen der Feuerwehren konnte größerer Personen- und Sachschaden abgewendet werden.

Wir möchten aufgrund der zunehmenden Anzahl solcher Einsätze eindringlichst davor warnen, den eingeschalteten Herd unbeaufsichtigt zu lassen. Oft bleibt es bei einem unsanften Weckruf durch die Feuerwehr. Allerdings könnte sich der Brand auch schneller ausdehnen und auf umliegende Küchenelemente übergreifen. Handeln sie also vor allem beim nächtlichen Kochen mit Bedacht und lassen Sie ihr Kochgut nicht aus den Augen!